Gedichte (Beispiele)
Zur Hochzeit
Weil Ihr auf einander baut,
habt Ihr Zwei Euch heut’ getraut.
Drum, auf allen Euren Wegen
wünschen Euch wir Gottes Segen.
Bleibt gesund und bleibt Euch treu!
Glück und Frohsinn - täglich neu!
Geburtstag, allgemein
Glückwunsch zum Geburtstag heute!
’s gratulier’n Dir viele ‚Leute’.
Gerne sind wir frank und frei
in der großen Schar dabei.
[…]
Geburtstag, allgemein
Heut’, nach eines Jahres Zeit,
ist es wieder mal so weit,
wo es neu Dir widerfährt,
dass sich Dein Geburtstag jährt!
Nun, da will ich mich nicht zieren
und Dir herzlich gratulieren!
[…]
Zum 50. Geburtstag „Monika“
Einzig, einsam, selten, rar
heißt auf deutsch ja „Monika“. –
Rar geworden sind die Tage
uns’rer Treffen, ohne Frage!
Selten ist’s, so kann’s halt gehen,
dass wir drum einander sehen.
Einsam, traurig und allein
…
wirst Du dennoch kaum wohl sein.
[…]
Fünfzig Jahr’, […]
„Fünfzig sieht man Dir nicht an!“
’s kommt wohl, hab’ ich überlegt,
dass Dich gut wer hegt und pflegt.
Klar, Du selbst! - Und räumst Du’s ein,
‚etwas’ wird’s auch Herbert sein! -
[…]
So, zum Schluss, an alle: „Tschüsschen“!
und für Dich - ‚wann’st moagst’ - ein Küsschen!
Endlich Dreißig!
Zeit ist eine Illusion -
Jahr und Tag, was heißt das schon?!
Gut, die Erde dreht sich fleißig –
folglich wird man auch mal „Dreißig!“.
Manche(r) sieht das als Problem.
Klug geseh’n ist’s angenehm.
Vieles gibt’s, was schon gelang:
Schule, Lehre, Uni! - Dank …
…
Von den Weitern, die Dich lieben,
haben Vier hier unterschrieben.
Viele mehr gar sind Dir gut,
machen, wenn Du ’s willst, Dir Mut!
Na, dann kann man mit Vertrauen,
fröhlich doch nach vorne schauen,
lebt, genießt sein Leben ‚fleißig’
ganz bewusst, erst recht ab Dreißig!
Geburtstag ‚über 30’
Toll, Du hast noch viel an Zeit,
denn bis „Hundert“ ist’s noch weit!
Drum, […]
Deshalb schreib’ ich’s gern hier zu:
„Happy birthday, Bernd, to you!”
Zum 18. Geburtstag
(48 Zeilen)
Was uns allen sehr gefällt,
was auch ganz besonders zählt:
Heut’ der Tag ist auserkoren
als der Tag, da Du geboren
wurdest. ’s Rechnen fällt nicht schwer,
jetzt ist’s achtzehn Jahre her.
Achtzehn Jahre – all’ die Zeit
ist so kurz, schien ’s einst auch weit
hin bis heut’, zu diesem Tage,
der uns freut! – Nun, ohne Frage:
Dein Geburtsort ist ja „Kölle“;
doch uns hielt ’s nicht an der Stelle.
Grad ein Jahr erst warst Du alt,
schon ging’s Richtung Frankenwald:
Erst nach Schweinfurt, später dann
langten wir bei Bamberg an.
Sieben Mal Geburtstag feiern
konntest drum so Du in Bayern!
Doch danach ging’s weiter schon:
Hin zur Ersten Kommunion
trat’st inmitten Roggenfeldern
Du in Rheidt und nah den Wäldern.
Gabst der Schule dort die Ehre;
dass die länger da auch währe …
… dann in Haltern, war geplant,
doch - Du hattest es geahnt -
schon ging’s, und zum Glück auch heiter
‚high-school-mäßig’ schulisch weiter,
nunmehr in Amerika
Noch sind wir bis dato da! … ?
„Abschluss eins“ war mit Bravour,
bald folgt der wie’s Abitur.
Sicher ‚läuft’ auch das sehr gut,
Kraft besitzt Du ja und Mut!
Was danach kommt – wird man sehen,
schön soll’s weiter für Dich gehen!
Doch das Allerschönste ist,
dass bei uns - und da Du bist!
Lieb als Mensch, sehr hilfsbereit,
hübsch, begabt auch und gescheit,
rücksichtsvoll, zugleich bescheiden –
Jede(r) mag Dich gerne leiden!
Glücklich mög’st Du hier auf Erden
sein – und täglich mehr noch werden!
Was Du anstrebst, soll gelingen,
Schönes Dir die Zukunft bringen!
Gern drum rufen Dir wir zu:
„Happy Birthday – just to You!“
Hochzeitstag und Muttertag
Heut’ zu Eurem Hochzeitstag –
Mutti, Dir zum Muttertag,
wünschen wir das Allerbeste
zweimal Euch, zu jedem zum Feste!
Bleibt gesund, bleibt lang am Leben -
freut Euch sehr an diesem eben!
Denkt an jeden Tag zurück
als ein Stück von Eurem Glück!
Gern noch: Hier auf dieser Erden
sollt Ihr beide „Hundert“ werden!
Weiter mögt Ihr sehr Euch lieben! -
Wer das wünscht, hat unterschrieben!
Zum 85. Geburtstag
Ist das Leben ein Gedicht?
Sieht man’s recht, auf lange Sicht,
geht doch fast in jedem Leben
Vieles gut - ’s nur mal ‚daneben’.
[…]
Was bislang Dir ’s Leben gönnte,
[…]
All’ das nahmst Du unerschrocken,
letztlich konnte nichts Dich schocken!
Freude brachten, längst erwachsen,
einst gebor’n in Niedersachsen,
Deine Töchter: Erika
lieb, wohnt’ stets Hannover nah;
dann Maria, lieb und friedlich,
bald im Westen, jetzt noch südlich.
Silvi, mutig, zog gen Osten,
nah’ an die Regierungsposten.
Alle drei, da recht begehrt,
haben früh sich schon vermehrt,
zart betört durch ’s sanfte, schöne
Trachten Deiner Schwiegersöhne.
So sind heute auch dabei
Enkelkinder, mehr als drei.
Und - was jede(r) toll wohl find’t -
auch ein Kind vom Enkelkind.
Einer hat sich schon getraut,
manche(r) schon sich ‚umgeschaut’.
Wie bei Auge, Strumpf und Schuh
zähl’n zum Paar ja zwei dazu.
Manche(r) mag allein auch geh’n,
doch wie lang? Wer weiß, mal seh’n!
Alle tragen heut’ ein Stück
gerne bei zu Deinem Glück!
Dich erfreut auch eins: die Ferne –
und so reist Du heut’ noch gerne.
Sahst Europa fast Dir an,
Russland, Schweden, dachtest dran
in „die Staaten“ selbst zu ‚jetten’,
was wir gern gegönnt Dir hätten.
Weiten Weg zwar noch gewohnt,
lockt fast mehr Dich heut’ Pyrmont.
Auch der Schliersee! Travemünde?
Nicht so sehr; der Spielersünde
warst Du eh’ ja nie gewogen,
auch vom Meer kaum angezogen,
denn bei Dir wirkt aus sich prima
nicht so ganz das Meeresklima.
Deshalb geht’s für Dich zum Feiern
so wie heuer, mehr gen Bayern.
Beinah’ hätt’ ich’s ganz vergessen:
Deine Zeit, bis jetzt gemessen,
fasst nun fünfundachtzig Jahr’,
was ja auch der Anlass war,
[…]
freudig Dir zu gratulieren!!!
Weit noch mag Dein Weg Dich führen …
… hin, was niemand dann verwundert,
bis zu – oder: mehr als - „Hundert“!
Dann gibt’s, rat’ mal, wer’s verspricht,
jährlich auch ein Festgedicht! -
Gut soll’s immer Dir ergeh’n!
Richtig: Auch ein „Danke schön!“,
dass Du uns auf Deine Kosten
eingeladen hast zum „Prosten“!
Tja, dann woll’n wir das auch machen,
fröhlich sein, uns freu’n und lachen! -
[…]
„Prosit!! Auf ’s Geburtstagskind!!!“
Für eine ungläubige Kollegin
Wie mir heute zu wer raunte,
gibt es jemand, die – tja - ‚staunte’
und bei der ein Zweifel blieb,
ob denn die Gedichte schrieb –
ich – die in gereimten Weisen
Firmen an- und lobend preisen. *
Nun, weil ich Gedichte mag,
schreib’ ich sie, von ‚Tag zu Tag’.
Nur: Unglaublich sein sollt’ ’s nicht,
drum, Frau M., hier dies Gedicht –
nur für Sie! – Der ’s schrieb, ‚bekennt’,
dass er sich „Horst Radke“ nennt!
Nachträglich zum Geburtstag
Manchmal kommt man, wie’s so geht
mal zu früh, und mal zu spät!
Letzt’res ist uns jetzt passiert,
was uns alle sehr geniert.
[…]
Und zum Schluss, als ‚kleiner Trost’
noch ein Gruß: „Helau und Prost!“
Werbe-Gedicht für ein Seniorenheim
Auch im Alter kommt’s drauf an,
dass man würdig leben kann,
grad wenn stets man Hilfe ‚ordert’,
weil der Alltag überfordert …
… wenn die Beine, wie sie sollen,
leider nicht so recht mehr wollen,
Geist und Sinne müde sind,
wen man braucht – wie gar ein Kind.
Dennoch bleibt man ja gewahr,
wer man ist und was man war.
Legt drum Wert auf Akzeptanz
und Respekt und Achtung – ganz!
Wie auch auf Geborgenheit,
Frohsinn, Glück und Heiterkeit,
dass man spürt, was Liebe ist,
jeden Tag zu sein genießt …
… und sein Leben ohnehin
immer führt erfüllt mit Sinn!
Wohl sich fühlt, und gut bedient,
sieht, was ringsum blüht und grünt.
Rundum Freude hat am Leben –
denn grad darum geht’s doch eben!
[…]
Werbegedicht für ein Cafe
Licht durchflutet hell der Raum,
hübsch, gemütlich: „Café Traum“!
Frühstück – viele Varianten
Kuchen, Eis, mit kaum bekannten
[…]
Freundlich ist, dies allzumal,
nett, adrett das Personal. –
Drum, soll’s Sinn und Herz erfreu’n,
schau’n Sie gerne einfach ’rein!
Für den Pfarrer einer großen Gemeinde
Griechisch heißt ’s: „Ecclesia“ –
vier davon war ’n früher da,
heute schrumpft die Welt, wird klein,
folglich ‚darf’ ’s jetzt eine sein.
In der Theorie zwar leicht -
faktisch mühevoll erreicht,
weil der Pfarrer sich ‚zerteilt’
und von Kirch’ zu Kirche eilt.
Hierfür braucht es viel an Schwung,
klar, so bleibt man länger jung,
dennoch, sieht man’s sachlich fair,
oftmals ist das auch recht schwer.
Drum gilt ’s an das zu erkennen
und auch ’s Ausruh’n mal zu gönnen -
was Du laut Gebot ja sollst;
also: Gönnt ’s auch Pfarrer Holst!
Familienfeier
Wie schon mehrfach, so auch heuer
gibt ’s sie, die Familienfeier.
Wieder kamen alle her.
[…]
Sagt der Oma lieben Dank
herzlich auch, für Speis’ und Trank!
Tauscht sich aus und plant, erwägt,
welches Datum man belegt –
denn es wär’ doch wieder schön –
für das nächste Wiederseh’n. –
Schließlich ist dann alles klar.
„Also – dann bis nächstes Jahr!“
Geburtstag meiner Frau
Heute ist ein schöner Tag,
wie ich jedes Jahr ihn mag.
Denn er ist der Tag genau
der Geburt von meiner Frau.
Morgens wurd’ zunächst gesungen,
war dann grad das Lied verklungen,
galt ’s mit Luft - und Mut im Herzen
auszupusten all die Kerzen, …
… die wir vorher angezündet,
so, dass ’s Alter wurd’ verkündet.
Nun, dann war der Blick zu lenken
hin zu all’ den Festgeschenken …
… die zuvor wir schön drapiert,
auf dem Tisch schon dekoriert.
„Oh, ein Kästchen, lass’ mal seh’n,
mit was drin, wowh, ist das schön!“
Denn man kann damit viel tun:
Oh! Es ist ein Plüschtierhuhn,
das man selber erst befüllt,
bis die Watte überquillt.
Dann ist auch, sehr hübsch, dabei,
aus Metall ein großes Ei,
mmh, mit Leckrem ausgefüllt,
dass es hübsch die Naschlust stillt.
„Ach, das ist ja wie ein Buch!“
Nein, es ist ein ‚Buchgesuch’.
Dennoch, heute lässt man’s gut sein,
denn es ist für ’s Buch ein Gutschein.
Und die Blumen, schön der Strauß,
„sie“, ja, macht sich viel auch draus.
So, nach recht entzückten Blicken
hieß es, erst mal ‚früh zu stücken’.
Solch ein Tag, der ist schon fein,
ging’s, dann könnt’ er öfters sein.
Doch zu oft, wär’s heiß? Nein kalt!
denn man würd’ zu schnell ja alt.
Folglich nimmt man’s, wie es ist,
lässt es bei der Jahresfrist.
Und ist die dann erst vorbei,
sind wir wieder gern dabei.
Denn dann ist’s wie heut’ genau
wieder Jahrestag der Frau.
Und von mir aus, ’s wär’ sehr schön
könnt ’s noch hundert mal so geh’n.
Werbegedicht Modegeschäft
Geschäftsphilosophie
„Schön!“ - Zu leben heißt nun eben
etwas tun in seinem Leben.
Wie genau man’s aber tut,
ob im Stress? Gelassen?! Gut?! …
… macht wohl grad den Unterschied.
Was nun hier genau geschieht,
ist, soweit es irgend geht,
dass der Mensch im Fokus steht.
Gut, als Kunde, ‚darf’ man kaufen,
doch auch ruhig mal verschnaufen.
Plaudern, einen Kaffee trinken,
aus dem Alltag aus sich klinken.
Dass ansonsten Qualität,
Mode, Chic - weit oben steht,
nun, das ist hier Selbstverständnis.
„Ich find ’s prima! - Mein Bekenntnis!“
Werbegedicht Schuhgeschäft
Wertvoll wie vom ‚Schatz die Truhe’ –
so sind Frohmes Herrenschuhe.
[…]
Und noch mehr, mit knappen Worten:
Schuhe jeder Art und Sorten.
Fragt man, was „ganz oben steht“?
Eleganz - und Qualität!
Werbegedicht Hutgeschäft
Gerne zieh’ ich hier den Hut:
Dies’ Geschäft ist wirklich gut!
Denn hier geht’s um tolle Hüte,
alle auch von höchster Güte.
Weil man bestens aus sich kennt,
hilft und rät man kompetent. -
Hat man selbst den Hut vergütet,
geht man - stolz und gut behütet!
Sucht’ zuvor noch aus in Ruhe
Schirm und Stock - auch Schal und Schuhe
für die Hand. – Ein Tuch? „Oh, fein!“
Kauft ’s – und taucht ins Leben ein!
Werbegedicht Modegeschäft
Ja! Hier fühlt man in der Tat
wie zu Haus sich, fast privat.
Zeitlos schlicht, nur Eleganz,
niemals Mode-‚Eiertanz’!
Stück für Stück – und keins ist gleich,
wird die Garderobe ‚reich’:
Reich an Auswahl; ‚frau’ goutiert,
dass man selbst hier „haute coutiert“.
Dann die Stoffe: Hoch im Wert!
Italienisch! Sehr begehrt! -
Wen ’s nicht stört, wenn’s andre neiden,
kann hier eins: Sich bestens kleiden!
Werbegedicht Galerie
Farben, Bilder, welche Pracht,
als ich’s sah, hab’ ich gedacht:
„Kann denn etwas schöner sein?“
Und so trat ich freudig ein.
Jedes Stück ein Unikat.
Wer hier diese Auswahl hat,
kann nur still und staunend stehen,
um sich alle(s) anzusehen.
Sinnlich lockt der Farbenrausch!
Tief berührt ich in mich lausch’.
Allen gäb’ ich gern die Ehre,
weil ich jedes Bild begehre.
Freundlich und sehr kompetent,
Stil und Maler mir man nennt.
Kann’s für heut’ ein Werk nur sein?
„Kunststück!“ denk’ ich „eins ist - mein!“
Werbegedicht für ein Bastelgeschäft
Folie, Farben und Papier,
Perlen – Basteln, drum geht’s hier.
Bücher, die für ’s Werken dienen,
sei’n sie neu auch, grad erschienen.
Sehr viel Platz und Übersicht,
Kunst und Hobby, ein Gedicht!
All das macht zum Basteln Lust,
braucht man was, hier wird’s gewusst.
Dies gilt, klar, auch für Ideen,
viel schon hab’ ich hier gesehen.
So gelingt ’s, und nichts geht ‚schief’:
Basteln? „Kunst und Kreativ“!