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‚Nur’ noch einige Fragen!
Toll, die Absicht! Ja, nicht schlecht!
Fest – Gedicht? Ja gern! Sehr recht!
„Schön wird’s werden!“ kann ich sagen!
Klar auch: Drum hier all’ die Fragen!

Gut! Zunächst: An wen sich’s richte,
dass ich für den Richt’gen dichte:
Wie er heißt, und wie er lebt?
Ob ’s was gibt, wovor er bebt?

Ist der Anlass für ’s Gedicht
freudig? Nein? Was sonst, falls nicht?
Und, wer ist’s denn ganz genau?
Trifft es: Mann? Ein Kind? Die Frau?

Welch’ Gefühl soll aus es lösen,
so beim Vor- und Nach-(her-)Lesen? -
Beim Beschenkten? Auch beim Gönner?
Soll es warm sein? Kalt? Ein „Renner“? -

Soll er’s mögen? Ganz? Nein? Nicht? -
das was drin steht im Gedicht?
Soll es ihn vor allem loben?
Soll der Saal vor Lachen toben?

Soll was ‚rein’ wie Anekdoten?
Etwa auch, „Igitte!“ Zoten?
Gibt es Wünsche: ‚Outfit’? Länge?
Farbe? Schrifttyp? Welche Menge?

Hilfreich zum Gedichtsbehuf
ist ja meist auch der Beruf:
Was er mag, dort – was auch: „Nie!“?
Klar, auch seine ‚History’?

Richtig! ’s Datum von dem Tag,
wo man ihn beehren mag.
Und, na ja, auch, wo’s geschieht,
dass man freundlich ihn ‚bekniet’.

Richtig! Klar! - Wann er geboren?
Welcher Stern ihn auserkoren?
Und, wenn diese auch man kennt:
Ort und Zeit und Aszendent?

Gibt’s ein Hobby, treibt er Sport,
fährt er, wann, mit wem, gern fort?
Mag er’s Fliegen, fährt er Ski -
sagt er dazu lieber: „Nie!“?

Was vor allem macht ihm Mut?
Kann er was? – Besonders gut?
Ließ’ er manches besser sein?
Is(s)t er manchmal auch ‚gemein’?

Möcht’ er an was gerne packen?
Hat er, wenn, dann welche, ‚Macken’?
Laster? Etwa einen Spleen?
Will man jemand einbezieh’n?


Brüder? Schwestern? Partner? Boss?
Frau? Kollegen? Eltern? Spross –
Einen? Zwei? Auch drei - und vier?
Trinkt er was? Und viel? - Und Bier?

Kann er tausend Meter laufen?
Muss er gleich nach zehn schon schnaufen?
Hasst er was? Wenn, was und wen?
Liebt er’s, morgens auf zu steh’n?

Geht er abends früh ins Bett?
Meist allein? Ist jemand ‚nett’
und ihm ganz von Herzen freundlich?
Gibt es jemand, der ihm feindlich …

… oft? Gar immer? - ist gesonnen?
Hat er schon – wenn, was? – gewonnen -
sei’s ein Herz? Der „Große Preis“?
Macht er – „Sorry!“ - gern mal Sch … ?

Ist er groß und rank und schlank?
Nein? - Mehr klein, und - dick? Grad krank?
Darf man an gar was nicht rühren?
Würd’ er jemand gern verführen?

Ist er cool? Zeigt er Gefühl?
Macht er stets nur, was er will?
Ist er, wenn sich mal was ‚staut’,
nah am Wasser dann gebaut?

Hat er, wenn, dann welche, Ziele?
Sind sie groß? Falls „Nein“, sind’s viele?
Wo, falls ja, kommt er ins Stolpern?
Lässt ihn, wenn, dann was, oft ‚holpern’?

Ach: Verliebt er gern sich neu?
Ist er eher brav und treu? –
Hab’ ich jetzt noch was vergessen –
Nein? – Okay? - War’s gut bemessen?!

Richtig, wer man selber sei
schreib’ man bitte auch dabei:
Name, Anschrift, Fernsprech-‚Code’
letzt’ren für den ‚Fall der Not’.

Gern auch, wie man an den spricht,
den man würdigt im Gedicht:
Ob mehr würdig, voll Respekt,
oder ob man gern ihn neckt.

So, jetzt sei man gern so frei
trag’ gleich alles ein anbei! -
Gern, sobald mir ’s zugegangen
hab’ ich auch schon angefangen …

… mit dem Dichten und den Reimen,
dies’ – versprochen! – ohne ‚Schleimen’.
Wird’s recht gut, gefällt ’s - heißt ’s ‚löhnen’,
denn auch mich mag ich verwöhnen!

Doch, wenn nicht, dann: „Einerlei!“
Dann bleibt ’s - logo! – kostenfrei!
So, ich denk’, das ist wohl fair –
Stimmt ’s?! – Dann schick’ man’s gern ‚mal her’!
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